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Sonntag, 6. Dezember 2009

Minarettverbot: Engländer wehren sich gegen Islamisierung

Stephen Gash, Pressesprecher der SIOE (Stop Islamisation Of Europe), nimmt die Schweizer Minarett-Abstimmung zum Anlass für eine erneute Demonstration in London. Unter dem Motto “NO MORE MOSQUE BUILDING” sollen vor allem in London lebende Schweizer zur Teilnahme am 13.12. aufgefordert werden ... weiterlesen

Schweiz: Die Angst vor der Rache der Moslems nach dem "Minarettverbot" treibt die seltsamsten Blüten - katholische Priester beten "um Versöhnung"

Wieder einmal gefallen sich Kirchenvertreter ganz besonders darin, sich bei den Moslems für die Schweizer Volksabstimmung zu entschuldigen. Um zu demonstrieren, wie harmlos und tolerant der Islam ist, erklimmt ein katholischer Pfarrer eigens das Minarett in Mannheim. Tenor: Weil er sich persönlich mit dem Imam gut versteht, sollen alle dem Islam die Türen öffnen ... weiterlesen

Verwandte Beiträge: Von der Hexenverbrennung bis zu den Selbstmordattentätern und Folterknechten des Islam - haben Religionsstifter aus Palästina (Jesus) und Saudi - Arabien (Mohammed) der Menschheit wirklich nur Unglück gebracht oder sind Christentum und Islam noch "reformierbar"?

Die Tragik der drei Wüstenreligionen Judentum, Christentum und Islam: wie faschistoide und frauenfeindliche Beduinen - Religionen die Geistesgeschichte des Westens im Griff haben: von den Hexenverbrennungen bis zum 11. September - von der "Kriminalgeschichte des Christentums bis zum Heiligen Krieg brutaler Wüstenvölker. Lustige "Koscher - Regeln," Beschneidung, Schächten, im Christentum homophile Priester und gedemütigte Frauen, die nicht PriesterInnen werden können, obwohl sie im westlichen Kulturkreis die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Judentum, katholische Kirche und Islam: über ein Jahrtausend Folter, Perversionen und Massenmord, im Buddhismus undenkbar. Wüstenreligionen: Sündenangst, Teufelsglaube, Jahwe -Wahn und Terror: die Geschichte von drei Religionen, die aus der Wüste kommen und Millionen Tote auf dem Gewissen haben. Schaffen es Aufklärung und Demokratie, die drei Wüstenreligionen mundtot zu machen? - Mehr bei Katechismus für Heute

Samstag, 5. Dezember 2009

Magie und Mystik: Einerseits Kirchenaustritte, andererseits immer mehr "Spiritualität"

Dan Brown mit seinen "Symbolen" und seinem "Da - Vinci - Code", Umberto Eco mit seinen Mönchen - und in Esoterikläden gibt es inzwischen mehr Bücher über die "Heilkraft der Engel", als es Engel gibt. Dämonologe Daniel Dath: "Natürlich gibt es Geistwesen, Engel und Dämonen sind real, es gibt sie wirklich. Deshalb musste ja Harry Potter von Scharfmachern der katholischen Kirche abgelehnt und bekämpft werden" - der "Tempelritter" Daniel Dath ist nur eine der vielen schillernden Figuren der heutigen Mystik - Szene, die abseits der etablierten Kirchen ihren "Draht nach oben" suchen, so das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

Die Popkultur, stets ein verlässlicher Seismograf für den gesellschaftlichen Bedürfniswandel, hat das Symbolrepertoire des Christentums schon seit geraumer Zeit für sich vereinnahmt. Den Anfang machte der brasilianische Bestsellerautor und Esoschmus - Dauerschreiber Paulo Coelho, der seine Pilgererfahrungen 1987 in dem Bändchen „Auf dem Jakobsweg – Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compos­tela“ verarbeitete. Das Buch des Nachtkästchenheiligen esoterisch geneigter Mittelstandsdamen avancierte zum Megaseller. 2006 ebnete der deutsche Komiker Harpe Kerkeling den Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus im nordspanischen Santiago de Compostela für die Spaßgesellschaft: Sein Erfahrungsbericht „Ich bin dann mal weg“ avancierte mit fast drei Millionen Exemplaren zum meistverkauften Buch Nachkriegsdeutschlands. Man staunte nicht schlecht, als der ansonsten so verlässliche Ironiker in Talkshows die Per-pedes-Absolvierung der 760 Kilometer langen Strecke, die von den Pyrenäen bis zum Jakobsgrab reicht, mit Sätzen wie „Erst habe ich mich selbst und dann Gott gefunden“ und „Es war das tiefste spirituelle Erlebnis meines Lebens“ garnierte. Initialzündung für die mühselige Selbsterweckung war für Kerkeling ein Erfahrungsbericht der amerikanischen Schauspielerin Shirley McLaine gewesen, einer deklarierten Anhängerin der Wiedergeburtstheorie, die ihre Pilgererfahrung als „Selbstfindung durch Lachen vor Schmerzen“ bilanzierte.

Der deutsche Privatsender ProSieben verwurstete damals den Hype eilfertig mit einer „Big Brother“-Pilgervariante, die der „Spiegel“ mit der prägnanten Kurzkritik „Ich zapp dann mal weg“ rezensierte. Man kann davon ausgehen, dass sich im kommenden Jahr auf dem Jakobsweg das Sinnsuchen zu einer Art Kampfsport entwickeln wird: Denn am 31. Dezember wird in Santiago de Compostela das heilige Jakobsjahr eingeläutet; ein Ereignis, das erst 2021 wieder eintreten wird. Man rechnet mit einem Rekordwert von 240.000 Erleuchtungswilligen für 2010 auf der Jakobsstrecke.

Auch das "Maya - Kalender - Weltuntergangsdatum" 21. Dezember 2012 ruft "Experten" auf den Plan. Der umstrittene "Mystiker" Daniel Dath, hauptberuflich Privatdozent für babylonische Keilschrift, Sumerer - Forschung und altorientalistische Mythologie ("der Massenselbstmord in den Königsgräbern von Ur war der erste Seht - oder Shaitan - Kult der Geschichte, das beweist der Briefwechsel zwischen Sir Charles Leonard Woolley und Aleister Crowley"), immerhin studierter Orientalist, betrachtet sich als Reinkarnation bedeutender Theosophen und Magier, nicht zuletzt des Tarot - Erfinders Aleister Crowley, und veröffentlicht Schriften zum "Maya - Kalender". Seminare bei Dath kosten pro Tag 6000 Euro, in seinem "Orden" muss man ebenfalls tüchtig löhnen, so der "Spiegel".

Zunehmend macht sich ein gesellschaftliches Paradoxon bemerkbar: Einerseits beklagt die Kirche den Massenexodus ihrer Schäfchen; anderseits werden die tradierten Symbolelemente des Christentums zum Volkssport, Partyspiel, Massen-Placebo und zur kollektiven Lebenshilfe verwurstet. Die Mönche des niederösterreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz haben es im vergangenen Jahr in diesem Fahrwasser mit ihren Chorgesängen „Chant – Music for the Paradise“ in Österreich zu Doppelplatin gebracht und bei Universal einen Plattenvertrag unterzeichnet. „Es ist so schön, seine Liebe zu Gott zu teilen“, konstatiert „Frontmann“ Pater Karl fast ein wenig verschämt über den weltlichen Erfolg, „aber es wird keine neue CD mehr geben.“

Für die Trendforscherin Faith Popcorn ist die gesellschaftliche Hinwendung zum Metaphysischen eine logische Konsequenz für den „Emergency-Status“, „in dem sich unsere Gesellschaft zurzeit befindet. Nichts ist heute wichtiger, als einen Anker zu haben“, so Popcorn im Gespräch mit shortlist, „diese Entwicklung begann mit der Traumatisierung durch 9/11 und wird jetzt durch den Einschnitt des Finanzcrashs noch potenziert.“ Aus diesem Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz durch das Irrationale werde eine „komplette Sinnindustrie“ wachsen; die Menschen werden dabei, so Popcorn, zunehmend zur Kreation ihres eigenen „Do-it-yourself-Religionscocktails“ schreiten, abseits der Glaubensinstitutionen, und dabei Kabbala, Buddhismus, ein bisschen Yoga mit dem Jakobsweg durchschütteln.

Diese Tendenz belegt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Imas vom vergangenen März: Da bekannten sich 47 Prozent der Österreicher zu ihrem Glauben an Gott; 42 Prozent waren überzeugt von der Existenz von Wundern, 28 Prozent glaubten an Engel. Bei der Umfrage erwies sich, dass Glaubensfragen in Krisenzeiten relevanter werden: Im Vergleich zur Vorgängerstudie vom August 2007 zeigte sich in fast allen abgefragten Bereichen eine teils markant erhöhte Glaubensbereitschaft. Nach wie vor herrscht jedoch ein großes Misstrauen gegenüber der Institution Kirche, das durch ideologische Eklats wie ­Holocaust-Verleugnung und homophobe Ansagen einzelner Würdenträger zusätzlich Nahrung erfährt: 2008 haben in Österreich nahezu 40.600 Menschen der katholischen Kirche den Rücken gekehrt; 2007 waren nur 36.858 Austritte zu verzeichnen ge­wesen.

Gleichzeitig macht sich aber auch eine steigende Tendenz zur Rückkehr der ab­trünnigen Schäfchen bemerkbar: Über 5000 Ex-Katholiken revidierten ihre Entscheidung 2008. Den stärksten Reueprofit verbuchte die Diözese Graz-Seckau: ein Plus von 42 Prozent bei den Wiedereintritten. Die einzige Diözese, die im Bundesländervergleich an allen Fronten verliert, ist Wien, was wohl mit dem urbanen Gefälle in Glaubensfragen zu erklären ist. Insgesamt sind in Österreich mit Stand 2008 knapp 5,58 Millionen Menschen Katholiken – nur 0,2 Prozent weniger als in der Erhebung des Vorjahres.

Glauben ohne Kirche wird sich dennoch weiter, so die Zukunftsforscher, als prägendes Leitmotiv durch die sinnsüchtige Gesellschaft ziehen. Damit lässt sich auch der stetig wachsende Esoterik-Boom erklären – Astrologen, Handaufleger, Tarotkartenleger und Aura-Interpreten haben besonders vor dem Jahreswechsel Hochsaison. Diese Relikte der heidnischen Kultur haben damals wie heute eine psychohygienische Funktion. „Sie sind der verzweifelte Kurzschluss“, so der Philosoph und Astrologiehasser Theodor W. Adorno, „dem Sinnlosen irgendeinen verborgenen und grandiosen Sinn zu verleihen.“

Irrationale Phänomene wie Spontanheilungen und göttliche Erscheinungen bedienen genau dieses Bedürfnis. Dass besonders der Katholizismus auf eine solch florierende Wunderhistorie zurückblickt, erklärt der Wiener Philosoph und Kulturtheoretiker Robert Pfaller (siehe Interview) „mit seinem hohen Magie-Anteil“: „Das ist dadurch zu erklären, dass er sich in den Gebieten früherer heidnischer Hochkulturen ausgebreitet hat. Und Magie verlangt immer nach einem Theater.“ Der Erleuchtungszirkus von Lourdes bietet, wie Jessica Hausners Film zeigt, für diese Art von Spektakel die perfekte Bühne. Ähnlicher Popularität unter den insgesamt 900 Orten weltweit, an denen die Jungfrau Maria inzwischen zu erscheinen geruhte, genießen nur das portugiesische Fatima, wo die Muttergottes 1917 von drei Hirtenkindern gesichtet worden sein soll, und Medjugorje in Bosnien-Herzegowina, wo es der Heiligen Jungfrau besonders gut zu gefallen scheint: Seit Juni 1981 soll sie dort 35.000-mal in Erscheinung getreten sein; der örtliche Sender Radio Maria verbreitet täglich aktuelle Prophezeiungen; in den inzwischen entstandenen Herbergsfestungen ruhten seit 1981 rund 40 Millionen Pilger. Dass die offizielle Beglaubigung des Vatikans noch aussteht, tut dem Zustrom keinen Abbruch.
Von den rund 7000 Heilungen, die in Lourdes seit den insgesamt 18 Marien­erscheinungen Bernadette Soubirous’ vom Februar bis Juli 1858 beim örtlichen ärztlichen Konstatierungsbüro gemeldet sind, wurden bisher nur 67 durch die katholische Kirche offiziell als Wunder anerkannt. Bei 80 Prozent davon handelte es sich um die Heilungen von Tuberkulose. Nur zehn unter den wundersamen Genesungen passierten in den letzten 60 Jahren. Darunter befand sich auch eine Österreicherin: Die 2003 verstorbene Wiener Tänzerin Edeltraut Fulda hatte an einer Nierenerkrankung gelitten; nach dem Lourdes-Bad konnte sie ihre Hormonspritzen absetzen. Grund genug für den früheren „Anschluss“-Anhänger und Wiener Erzbischof Theodor Innitzer, den Vorfall 1955 zum Wunder auszurufen.
Das letzte Mirakel aus dem Disneyland der Hoffnung stammt vom vergangenen August und erscheint vergleichsweise spektakulär: Die durch eine als unheilbar diagnostizierte Nervenkrankheit seit vier Jahren an den Rollstuhl gefesselte Italienerin Antonia Raco durchfuhr noch während des Bads in der Grotte von Lourdes „ein starker Schmerz in den Beinen“. Dann hörte sie eine Stimme, „die mir Mut zusprach“. Seither kann Raco wieder gehen; als Wunder möchte sie die Spontangenesung jedoch nicht eingestuft wissen: „Ich spreche lieber von einem Geschenk und von einer Gnade.“

Auch die vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsprozesse, eine Art päpstliche Wunderkommission, hat Racos Schicksal nicht als „Bestätigung der Gegenwart von Gottes Reich auf Erden“, so die auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossene Wunderdefinition, klassifiziert. Die dort amtierenden Kardinäle ersticken nämlich bereits in rund 2000 Anträgen für Selig- und Heiligsprechungen – das sind die Altlasten aus der Ära von Johannes Paul II., der die Kriterien für einen Karrieresprung zum Selig- oder Heiliggesprochenen wesentlich vereinfacht hatte. Die Kriterien dafür: Katholisch, seit mindestens fünf Jahren tot, die Bewirkung ­eines von einer fünfköpfigen Expertenkommission beglaubigten Wunders, eines zweiten bedarf es für die Heiligsprechung.

Die Zahl der christlichen Wunder insgesamt lässt sich nur annäherungsweise schätzen. Wundertätigkeit im katholischen Sinn beginnt beim biblischen Wirken Jesu Christi (Wasser zu Wein, Gehen auf Wasser etc.) und reicht bis zu den modernen Wunderheilungen etwa durch Mutter Teresa. Wunderfolklore jedoch ist kein Monopol der katholischen Kirche: Mohammed zauberte Wasser in der Wüste für seine Begleiter; Buddha erhob sich in die Luft und teilte seinen Körper in Stücke; Moses teilte das Meer. Doch das Prinzip Spontanheilung als Beweis für Gottes Existenz auf Erden dominiert vor allem die katholische Historie. In der letztgültigen Version des vatikanischen Heiligenverzeichnisses „Martyrologium Romanum“ sind 6650 namentlich bekannte Heilige und Selige verzeichnet; nimmt man an, dass jeder von ­ihnen zumindest ein Wunder vollbracht hat – ein zentrales Kriterium für die Aufnahme in diesen Katalog –, kann man getrost von einem niedrigen fünfstelligen christlichen Wunderrepertoire ausgehen.

Wie langsam Gottes Amtsmühlen jedoch bei der Anerkennung eines solchen mahlen, zeigt das Beispiel des 1922 auf Madeira verstorbenen letzten Habsburgerkaisers Karl. Über 44 Jahre sollte sein Seligsprechungsprozess in Anspruch nehmen, der von der wundersamen Heilung der in Brasilien lebenden polnischen Nonne Maria Zita Gradowska ausgelöst worden war. Gradowska, die seit Jahrzehnten an einem Venenleiden und offenen Geschwüren litt, flehte in ihren Gebeten Kaiser Karl 1960 um Fürsprache an; am Morgen danach waren ihre Wunden verheilt, und sie konnte aufstehen. Die Seligsprechung Karls fand jedoch erst im Oktober 2004 statt.

Wissenschaftliche Erklärungen für solche Spontan- oder Wunderheilungen berufen sich vor allem auf den Placeboeffekt, der vom griechischen Philosophen Plato erstmals erkannt wurde. Plato behauptete, dass Worte durchaus die Kraft besäßen, Kranke zu heilen, und es deswegen durchaus legitim wäre, wenn Ärzte ihre Patienten belögen. Die erste Studie zur wissenschaftlichen Erhärtung dieses Effekts fand vor 60 Jahren in England statt: Tuberkulosekranke, die mit einem Scheinmedikament behandelt wurden, erzielten ähnliche Heilungserfolge wie die parallel dazu mit einem Antibiotikum behandelten Patienten.

„Das Gehirn ist der selbstständige, eigenwillige Apotheker des Körpers“, so der britische Psychologe Irving Kirsch. Durch den Glauben, egal, ob an Gott, einen Schamanen, einen Arzt oder einen „Wender“, wie die Wunderheiler im ländlichen Raum genannt werden, „können Hormone und Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die schmerzlindernd wirken“, so der Wiener Pharmakologe Michael Freissmuth. „Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“ – mit diesem Satz beschrieb der französische Aufklärer Voltaire prägnant die psychologische Funktion des Glaubens als Allheilmittel.

Der Wünschelrutengeher Günther Offenberger aus dem niederösterreichischen Seitenstetten wirkt als solcher „Wender“, deren wundersame Heilungsfähigkeiten, so der Volksglaube, von Jesus selbst stammten, der ja seine Fähigkeiten einst auch an die Apostel weitergereicht hatte. Offenberger hat viele Heilungen dokumentiert, für die es schulmedizinisch keine Erklärung gibt; so holte er einen beinahe schon zur Organspende frei gegebenen jungen Mann „via Arbeit mit einem Foto“ aus dem künstlichen Tiefschlaf. Offenberger über sein Wirken: „Irgendwann habe ich erkannt, dass ich mit meinen Kräften Krankheiten sehen und auch abwenden kann. Bei vielen Fällen ist der Placeboeffekt auszuschließen.“ Der Psychologe und Religionswissenschafter Sebastian Murken von der Universität Trier stellte bei einer Untersuchung an einer onkologischen Rehabilitationsklinik fest, dass Patienten mit einer starken Religiosität und einem gütigen Gottesbild höhere Heilungserfolge erzielten als „die, die strenggläubig waren, aber Gott als strafende Instanz sahen“. Über die Pilgerscharen nach Lourdes konstatiert er: „Es wäre unfair, diese Menschen nur als naiv darzustellen. Jeder, der nach Lourdes fährt, weiß, dass die Chance, im Lotto zu gewinnen, höher ist, als dort eine Wunderheilung zu erfahren. Wir wissen nicht genau, wie, aber wir wissen, dass der Glaube hilft.“

Bernadette Soubirous sollten übrigens ihre insgesamt 18 Erscheinungen der „Dame im weißen Kleid“, die sie zwischen Februar und Juli in Lourdes im Jahr 1858 den Legenden und Überlieferungen zufolge erlebt hatte, in ihrem irdischen Dasein wenig nützen: Sie starb 1879 im Alter von 35 Jahren im Kloster der Barmherzigen Schwestern in Nevers qualvoll an einer Knochentuberkulose. Zumindest eine der Prophezeiungen der „Dame im weißen Kleid“ hat sich für das Hirtenmädchen bewahrheitet.

Quellen: "Der Standard" (Wien), DER SPIEGEL (Hamburg)

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Audimax: Pennerglück in der Uni lenkt Aufmerksamkeit auf die Not in den Wiener Obdachlosenasylen

Durch die "Besetzung" des Wiener Audimax, in dem sich angeblich massenweise statt der Studenten auch "Sandler" (Wiener Ausdruck für Penner) eingenistet haben, wurde das Problem der neuen Armut und Obdachlosigkeit schon gestern massiv in die Medien getragen, und das ist gut so. Fonds - Soziales - Wien - Sprecherin Graber verteidigte in der "Krone" die vom Fonds betriebenen Männerheime und Obdachlosenasyle, z.B. Kastanienallee, Dauerhaus Leo, Männerheim Wurlitzergasse & Co.

Graber liegt richtig. In den "Häusern", wie die Armenquartiere rathausintern zackig genannt werden, bemühen sich die sog. "Betreuer" oft rührend und rund um die Uhr um ihre oft problematische "Belegschaft". Ein Ex - Insasse: "Die geben ihr Bestes, v.a. zum Beispiel im Haus Hernals, wo ich einige Monate bleiben konnte. Es wurden neue Küchen und ein schöner Aufenthaltsraum eingerichtet, der Hausleiter, ein Herr Sebek, veranstaltet viele Sachen und hat immer ein offenes Ohr für die Leute." In jeder Etage des dreistöckigen Männerheims sind eine Sozialarbeiterin und ein "Betreuer" anzutreffen ("betreutes Wohnen").

Das Problem: viele Obdachlose, die in den Häusern im Suff randaliert oder z.B. andere Bewohner zusammengeschlagen haben, müssen im Interesse der Sicherheit Hausverbot bekommen - es geht nicht anders.

Aber auch in den "Häusern" selbst herrscht seit Monaten Elend und Verzweiflung. Ursache ist das immer kleiner werdende Sozialbudget. Obwohl die Armut in Wien explodiert, werden kaum neue Mittel bewältigt.

Während Fiona & Co kaum noch wissen, welchen Unsinn sie sich auf der "Luxusmesse" kaufen sollen und während sich die Seitenblickegesellschaft mitsamt ihren Bambis und Mausis in flotten Skiorten abfeiern läßt, beginnt in Wien der Hunger, erstmals seit 1945. Ursache ist ein fatales Zusammentreffen diverser Faktoren: seit ca. 15 Jahren real sinkende Einkommen. Abrutschen der früheren "Mittelklasse" in den Armutsbereich, Druck durch Migranten und Asylwerber, die "mitnaschen" wollen und daher zusätzlich zu den armen Österreichern mitverköstigt werden müssen. Das Rathaus: "Die Spendengelder sind nicht wesentlich mehr geworden, wohl aber die Ausländer und Asylwerber, die sich bei uns natürlich ebenfalls anstellen, z.B. für Sozialhilfe oder eine Gemeindewohnung."

Das Problem ist für "Normalbürger" schwer verständlich. Man glaubt, dass die "Penner" in den Häusern gratis wohnen dürfen. In Wahrheit zahlen die Leute für eine winzige "Zweimannzelle" pro Person (!) 105 .- Euro im Monat - für einen Penner ein Vermögen.

In der Öffentlichkeit ist tatsächlich nicht bekannt, dass die Einwohner 105 Euro pro Monat Miete zahlen müssen, das beweist eine telefonische Blitzumfrage von charityblog. Fast alle Einwohner im Obdachlosenheim leben von der "Sozi" und müssen daher mit ca. 360 Euro pro Monat auskommen. Wer da dreimal "saufen" geht, der hungert in der letzten Woche, so ein Insider aus dem Männerheim Wurlitzergasse.

Not und Elend in den Obdachlosenasylen des "Fonds Soziales Wien": es gibt zwar Küchen, aber die Leute können sich kaum noch Essen kaufen!

Es gibt zwar schöne Küchen, aber die Leute haben oft ab Monatsmitte kein Essen mehr, mit dem sie etwas kochen könnten, während bekanntlich Tonnen an guten Lebensmitteln von den Supermärkten und Handelsketten jeden Tag weggeworfen und vernichtet werden.

Ins Thema "Pennerglück im Audimax" sind die Medien derzeit massiv eingestiegen - die Krone etwa schreibt:

Durch die Hörsaalbesetzungen an den Wiener Unis sind Probleme an den österreichischen Universitäten zum Thema geworden. Im Audimax in Wien wird jetzt aber auch ein ganz anderes Problem offensichtlich und öffentlich gemacht: Die Wohnungslosigkeit. Denn zwischen 30 und 50 Obdachlose schlafen jede Nacht im Audimax. Menschen, die offenbar in keinen Platz in einer Wohnungsloseneinrichtung haben. Die Audimaxisten fordern nun Hilfe von der Stadt Wien und dürften diese zum Teil auch bekommen.

Die Schlafsäcke im und um das Audimax gehören längst nicht nur Studierenden. Die Besetzer sprechen von 30 bis 50 Obdachlosen jede Nacht im Hörsaal.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Wer ist Daniel Dath?

Daniel Dath: er ist mal hier, mal dort, sein Verleger sagt, der Meister weile in Kolumbien. Er tritt nicht in Erscheinung, er publiziert nicht selbst, publizieren läßt er, und wenn, dann unter schillernden Pseudonymen. Er läßt sich wie weiland Joseph Beuys nur von hinten und mit Hut fotografieren und gibt keine Interviews. Bekannt ist er bestenfalls einer handverlesenen Gruppe echter Esoterik - und Mystikfreaks: Wer im Esoterikladen z.B. ein "Crowley - Tarot" ersteht, findet seine Texte und Zeichnungen. Seine bisher neun Facbücher erschienen unter seinem richtigen Namen, der niemals mit seinem Pseudonym "Daniel Dath" in Verbindung gebracht werden darf, sonst hagelt es Millionenklagen seiner Hamburger Anwaltskanzlei. Er soll, so das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, hinter drei okkulten Orden bzw. Geheimgesellschaften stehen, die dem Vatikan ähnlich ein Dorn im Auge sind wie - angeblich - dem Verfassungsschutz. "Dath" ist übrigens die elfte Sefer der Kabbalah, auch wenn viele meinen, der Lebensbaum ende bei Melkuth, der zehnten Sefer. Er ist Ägyptologe und vor allem Altorientalist, obwohl er beide Studien nie vollendet, sondern nur Philosophie fertigstudiert hat.

Daniel Dath, oft nur kurz D.D. oder "Bruder Perdurabo". Wer ist dieser Mann wirklich? Er ist der Mann, den seine Anhänger und "Mitbrüder" den "Meister" nennen. In der Öffentlichkeit völlig unbekannt, gilt der Ägyptologe, Orientalist, Mystiker und Mythenforscher D.D. (Pseudonym, Ordensname: Frater Perdurabo) in Insiderkreisen als kompetent, wenn es um geheimes Wissen und alte Prophezeiung geht. Seine mit Spannung erwartete Meinung zum Maya - Datum 2012 wurde teilweise auch im SPIEGEL und in PM - Magazin veröffentlicht.


Daniel Dath auf YouTube

Daniel Dath auf YouTube


ACHTUNG:

Der Religionswissenschaftler, Philosoph und Mystiker Daniel Dath (Pseudonym) ist nicht identisch mit dem bekannten deutschen Schriftsteller Dietmar Dath. Hier etwas über Dietmar Dath:

Er ist einer der radikalsten Schriftsteller Deutschlands. Als bekennender Marxist fordert der Autor Dietmar Dath beispielsweise die Entmachtung der Aldi-Brüder. Gerade hat er zwei neue Romane veröffentlicht.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Weltuntergang 2012, Maya - Kalender: Deutschlands führender Okkultismus - Guru nimmt im Internet Stellung dazu!

Er ist der Mann, den sie den "Meister" nennen. In der Öffentlichkeit völlig unbekannt, gilt der Ägyptologe, Orientalist, Mystiker und Mythenforscher D.D. (Ordensname: Frater Perdurabo) in Insiderkreisen als kompetent, wenn es um geheimes Wissen und alte Prophezeiung geht. Seine mit Spannung erwartete Meinung zum Maya - Datum 2012 wurde teilweise auch im SPIEGEL und in PM - Magazin veröffentlicht.

Ein Mitarbeiter des Meisters schreibt heute in Deutschlands führendem Internet - Magazin zum Thema Mystik und Okkultismus:

Die Diskussionen rund um den "Maya - Kalender" und das magische Datum - vermutlich der 21. Dezember 2012 - zeigen einmal mehr, mit wie viel Schwachsinn und Dummheit die heutige Gebrauchsesoterik durchsetzt ist, wie dämlich die Magazine, die Medien und ihre Leser sind und wie ulkig einmal mehr der völlig unnötige bzw. im Okkultismus völlig unbedeutende "Nostradamus" hervorgeholt wird. Eingeweihte und Insider des Okkultismus wissen, dass es niemals ernstzunehmende "Prophezeiungen des Nostradamus" gegeben hat. Natürlich läßt sich mit "Nostradamus" wie mit jedem anderen Eso - Schwachsinn ein Riesengeschäft machen, denken wir an vergleichbaren Eso - Schmus wie z.B. "Die Prophezeiungen der Celestine." Mit diesem Unsinn wurden ja auch Millionen verdient. Auf demselben Niveau agiert bekanntlich der US - Schwachschreiber Dan Brown, der sich zwar ca. 20 Jahre in die Gebrauchsesoterik eingelesen, von wirklichen Geheimgesellschaften und ihrem Tun aber nicht die geringste Ahnung hat. Wenigstens werden die falschen Interpretationen rund um die Bedeutung der Bildsymbole auf der Ein-Dollar-Note weiter verbreitet, was denen, die die wahre Bedeutung dieser Symbole kennen, nur recht sein kann.

Beim Maya - Kalender ist freilich Skepsis angebracht: es gibt im alten Babylon und etwa 200 Jahre später im alten Ägypten Parallelrechnungen der jeweiligen Priesterkaste, die öffentlich allerdings nicht bekannt bzw. nicht zugänglich sind, da sie von der Altorientalistik bzw. von der Ägyptologie bisher falsch gedeutet wurden - oder besser gesagt: gar nicht, denken wir an das ungelöste Rätsel der Königsgräber von Ur, darüber später.

Kein Volk, mit Ausnahme vielleicht der Babylonier, der großen Astrologen der orientalischen Antike, die das Erbe des geheimen Wissens der Sumerer angetreten hatten, hat sich je so intensiv den Sternen gewidmet und so radikal nach ihnen gelebt wie die Maya in ihrer Blütezeit von etwa 200 bis 1000 Jahre nach Christus. Die regelmäßigen Blutopfer der Könige sind nur ein einzelnes Beispiel. Hochzeiten, Thronbesteigungen, Ernten, Kriege – die Priester-Astronomen kannten für alle wichtigen Ereignisse den richtigen Zeitpunkt. Archäologen und Touristen stolpern heute in Ruinenstädten wie Copán (Honduras) und Palenque (Mexiko) buchstäblich über Steintafeln, die vom Sternenwissen der Maya zeugen.

Wenn man an das "Wassermannzeitalter" glaubt, kann man ja gern auch an die "fünfte Sonne" der Maya glauben. Denn hinter dem ganzen Theater steht nichts weiter als gut gemachte frühe Astronomie:

Der Maya Kalender endet nämlich nur deshalb im Jahr 2012, weil es den Maya sinnlos erschien, noch weiter in der Zukunft liegende Astro - Perioden reinzunehmen. Vielleicht pure Faulheit von drei oder vier Astro - Priestern. 2012 soll daher laut Eso - Schmus und nach Ansicht zahlloser dämlicher Weltuntergangspropheten ("Nostradamus - Zielgruppe", d.h. dieselben Schwachköpfe, die im Esoterikladen magische Steine usw. kaufen) mit einem kosmischen Ereignis im Zusammenhang stehen. Richtig ist lediglich: Zu diesem Zeitpunkt endet ein astronomischer Zyklus von 25920 Jahren. Dieser Zyklus beschreibt die Wanderung der Sonne durch alle 12 Tierkreiszeichen, pro Zeichen 2160 Jahre. Diese kosmischen Vorgänge sollen auf der Erde, so Esofreaks und die Nostradamus - Zielgruppe, verheerende
Naturkatastrophen nach sich ziehen und ihren Gipfel am 21.12.2012 erreichen.

Das Problem: Richtig gedeutet, und das ist schwierig wie die Frage der Überprüfbarkeit katholischer Dogmen - leibliche Aufnahme der Gottesmutter Maria? - könnte das Maya - Datum mit uraltem babylonischen Wissen in Einklang stehen. Unser Meister, studierter Orientalist und ein Mann, der die akkadische Keilschrift liest wie unsereins die Tageszeitung, ist hier bekanntlich bereits 1983 mit seiner Arbeit über die Königsgräber von Ur bekannt geworden. Die Sumerer hatten die Mystik und den Draht ins Jenseits, die Erben ihrer Kultur die bessere Astronomie und Mathematik. Die Mischung war fatal, auf ihr steht die Kultur Ägyptens ... zum Originalbeitrag

Montag, 30. November 2009

Hallo BILLA, Spar, Rewe, Penny Markt: verteilt endlich Essen!

In Wien greift die "neue Armut" erschreckend um sich. Caritas, Volkshilfe, aber v.a. auch die Einzelhandelsketten BILLA, SPAR, Penny Markt & Co., i.e. vor allem die Unternehmen der REWE - Gruppe, sind aufgerufen, mitzuhelfen.

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Jetzt ändert sich Einiges: bisher war das brisante Thema "Lebensmittelvernichtung durch Supermärkte" tabu und ein oft politisch missbrauchter Pachtbetrieb der Linken- und Anarchoszene oder "grüner Spinner", d.h. das Image der Aktion war aus der Sicht der für das Fundraising so wichtigen "Mitte der Gesellschaft" reichlich negativ, was letztlich wiederum dazu führte, dass sich z.B. Caritas Wien, Rathaus, Normalbürger und Medien nicht auf die Seite der Initiative stellen konnte. Plakativer formuliert: wenn drei "Anarchos" mit Che - Guevara - T-Shirt und ein hungriger "Giftler" in den Containern stöbern, werden diese "Asozialen" von BILLA - Angestellten und Passanten in die Schranken gewiesen; wenn sich der Wiener Kardinal mit den Vorständen der REWE trifft, landen vielleicht wenigstens kleine Essensrationen bei den Hungernden z.B. der Wiener Obdachlosenasyle.

Das Image der Initiative wird jetzt verbessert. Jetzt tritt die Mitte der Gesellschaft, die Kirche, das Rathaus auf unsere Seite: Wir vom "charityblog" setzen nicht mehr auf ein paar Vermummte oder Fahrradveganer, die in Containern wühlen, bis Penny - Fillialleiter sie verprügeln. Wir setzen auf die Zielgruppe jedweder sinnvollen Fundraisingaktion, auf opinion leader, Führungskräfte, Medien. Stoppt die Lebensvernichtung durch Supermärkte, in Wien wird gehungert!

Blitzartig hat deshalb "charityblog" die entscheidenden Telefonate mit der Erzdiözese Wien (Caritas) und mit wichtigen Rathauspolitikern bis hinauf zu Bürgermeister Dr. Michael Häupl geführt, sie machen beim "charityblog" jetzt ebenso mit wie Teile der ÖVP und sogar der politischen Rechten.

Entpolitisiert das Thema "Vernichtung von Lebensmitteln durch die Einzelhandelsketten" - denn so lange nur Anarchos, Spontis & Co. diesen zweifellos berechtigten Kampf führen, distanzieren sich Kirche, ÖVP, Rathaus und REWE - Bosse, und den Armen wird noch weniger geholfen. Verteilt Essen dort, wo es bei den Armen gar nicht ankommt: in zwei Wiener Obdachlosenasylen z.B., im "Haus Hernals" in 1170 Wien, Wurlitzergasse 89, hungert die halbe Einwohnerschaft. Auch aus den Bundesländern kommen erste positive Stimmen, viele Organisationen und Menschen aller Couleurs wollen bei der neuen Mega - Initiative "charityblog" mitarbeiten. Das läuft hier und (!) bei anderen Bloghostern, aber immer unter der Trademark "charityblog".

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Warum werden Lebensmittel und andere Produkte fast "neu" weggeworfen?

Lebensmittelvernichtung bei Endverbrauchermärkten (zB. Supermärkte, Gemüsemärkte) - warum?

* das Essen kann am nächsten Tag nichtmehr verkauft werden
* Das Ablaufdatum ist an dem Tag des Wegschmisses oder an einem der Folgetage (doch die meisten Lebensmittel sind dort noch genießbar, da es sich ja auch meistens um ein "MINDESTENS"-Haltbarkeitsdatum, handelt)
* die Verpackung ist angekratzt, beschmiert oder irgendwie beschädigt (ohne dass der Inhalt betroffen ist)
* die Verpackung ist beschädigt und der Inhalt liegt offen, ist aber nicht beschädigt
* die Produktpalette wurde ausgetauscht - da diese Marken nicht mehr verkauft werden, werden völlig unbeschädigte Produkte weggeworfen
* das Gemüse hat Druckstellen oder sieht nicht mehr "schön" aus, ist aber noch brauchbar (selbst, wenn es stellenweise nicht essbar ist, kann dies herausgeschnitten werden - was im Haushalt meist auch gemacht wird).

Nicht Demos und Krawall durch Vermummte bringen uns weiter, das Umdenken muss in den Köpfen der Bosse der Einzelhandelsketten beginnen - Inifiltriert die REWE mit Gedankengut, dann kriegen auch deren Bosse neuen Mut.

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charityblog: Stoppt endlich die Supermärkte bei der Lebensmittelvernichtung!

In Wien - wie in vielen deutschen Großstädten - greift die "neue Armut" erschreckend um sich. Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit verschärfen den Druck der sog. persönlichen Schicksale: Alkohol, Scheidung, Überschuldung usw.

BITTE HELFT UNS HELFEN: verbreitet die URL des charityblogs, nützt die Kommentarfunktion, verbreitet das Gedankengut - das bringt mehr als rasch mal 10 Euretten an die Caritas überweisen!

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Das, was zum Beispiel den Ärmsten der Armen abgegeben wird, reicht derzeit nicht mal mehr zum Verhungern: ein gutes Beispiel dafür ist das Wiener Obdachlosenasyl "Haus Hernals" in 1170 Wien, Wurlitzergasse. Bestenfalls nur noch einmal pro Woche bekommen die fast 300 Bewohner wenigstens ein bisschen Brot geschenkt - die Firma Mann vor den Vorhang ("Der Mann, der verwöhnt").

Gleichzeit werden Tonnen an guten Lebensmitteln von den Supermärkten vernichtet. Damit muss jetzt endlich mal Schluß sein!

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Einige Links zu diesem katastrofalen Missstand:

Anarchopedia - auch wenn wir hier mit den Anarchos sonst wenig am Hut haben:

Diese Seite entsteht begleitend zu einer Kampagne gegen Lebensmittelvernichtung, die das Ziel hat die Vernichtung von Lebensmitteln öffentlich zu thematisieren und zu kritisieren, aber auch Kooperationen für eine Gratisökonomie als Gegenansatz zu entwickeln.

Gegründet wurde hierfür eine "Initiative gegen die Vernichtung von Lebensmitteln". Davon ausgehend soll es Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Veranstaltungen zur Politik der Lebensmittel-Discounter geben. Ganz passend dazu lief (und läuft zum Teil noch immer) der Film "We feed the World", der vielleicht helfen kann, den öffentlichen Focus auf dieses Thema zu lenken.

Es wird gewünscht, dass diese Seite ein Projekt wird, an dem ganz unterschiedliche Leute Ideen, Hintergrundinformationen und ähnliches zusammentragen und sich vernetzen, um zu diesem Thema aktiv zu werden. Die LeserInnen sind ausdrücklich aufgerufen, diese Seite zu verändern, zu verbessern und weitere Ideen und Gedanken einzubringen. Für Diskussionen bitte die Diskussionsseite nutzen ... weiterlesen

Warum werden Lebensmittel und andere Produkte fast "neu" weggeworfen?

... weiterlesen im charityblog

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Samstag, 28. November 2009

Robert Menasse und Franzobel neue Mitarbeiter bei "shortlist"

shortlist, das Literaturmagazin, konnte als freie Mitarbeiter und Autoren nicht nur Robert Menasse, der ein Gründungsmitglied von "shortlist" war, sondern auch den Dichter Franzobel gewinnen (APA).

shortlist news sprach mit Saul Williams anläßlich der Eröffnung der Erich - Fried - Tage

Der 37-jährige Künstler Saul Williams ist der Superstar unter den Spoken-Word-Performern - Er eröffnete am Freitag in Wien die Erich-Fried-Tage. Das Wichtigste, so Saul Williams, sei für ihn als gereifter, erwachsener Künstler eines: Sage mehr, indem du weniger sagst. Reduziere dich und werde dadurch in deinem Ausdruck intensiver ... zum Beitrag

Freitag, 27. November 2009

Strache - Veranstaltung zum Thema Islam im Schussfeld der Kritik

GrünInnen, Linke, Islamisten und mit ihnen österreichische Kopftuchkultur-, Kartoffelsacklook- und Dschihadistenversteher wissen: da sich die "Koalitionsparteien" ÖVP und SPÖ vor dem Islam in Österreich "in die Hosen gacken" (Kronen Zeitung), wird das Thema der Islamisierung Österreichs bedauerlicherweise nur von der rechtspopulistischen FPÖ aufgegriffen und gilt als von den Rechten besetzt. Leider. Jetzt kam es zu einem innenpolitischen Eklat, seit Journalisten Strache - Veranstaltungen "undercover" besucht haben ... mehr bei shortlist blogwatch

Samstag, 14. November 2009

shortlist, das Literaturmagazin: schon 32.000 Zugriffe pro Tag!

Das neue österreichische Online - Literaturmagazin "shortlist.twoday.net" startet kräftig durch: 32.000 Zugriffe pro Tag, das sind nach den Kriterien der alten "Mediaanalyse" (MA) fast 600.000 Leser!

Sonntag, 18. Oktober 2009

Literaturmagazin "shortlist" besuchte die Frankfurter Buchmesse und sprach mit Thomas Minkus ...

Trotz eines leichten Besucherrückgangs zufriedene Gesichter: Auf diesen Nenner kann die 61. Frankfurter Buchmesse gebracht werden. "Von Krise kein Wort", bilanzierte am Sonntag der Sprecher der weltgrößten Bücherschau, Thomas Minkus, die vergangenen fünf Tage leicht säuerlichend lächelnd im Gespräch mit shortlist - Chefredakteur Hannes Weiner. shortlist - Gesprächspartner Minkus beklagte vor allem das "brummende Geschäft" mit Lizenzen.

Gerade Anbieter aus dem angelsächsischen Raum meldeten nach Berichten von Branchenblättern zum Teil die besten Abschlüsse seit Jahren. Renner waren Tagebuchnotizen aus der Haft von Nelson Mandela, die zum Auftakt der Messe der amerikanische Verlag Farrar, Straus and Giroux für eine unbekannte Summe erwarb. Angebote aus anderen Ländern sollen bereits vorliegen.

Auch der deutschen Branche, die für dieses Jahr bisher sogar ein Umsatzplus von knapp drei Prozent registriert, ist der Optimismus nicht abhandengekommen. "Bei uns ist die Wirtschaftskrise bislang nicht angekommen", sagte der Sprecher des S. Fischer Verlags, Martin Spieles. Weder beim Einkauf von Büchern im Ausland noch bei Marketing werde gespart.

Dennoch gilt auch bei Fischer wie anderen großen Publikumsverlagen striktes Kostenmanagement. "Konsolidierung ist angesagt", fasste es Hoffmann & Campe-Chef Günter Berg zusammen. Viel härter trifft die Krise kleinere Verlage, die sich junger anspruchsvoller Literatur verschrieben haben.

Manche wie der gerade von München nach Berlin umgezogene Blumenbar Verlag gehen Kooperationen mit größeren Häusern ein - in diesem Fall dem Berlin Verlag. Andere bangen um ihre Existenz. Der renommierte Ammann Verlag aus Zürich war nach 29 Jahren letztmals auf der Messe vertreten. Verleger Egon Ammann gibt im kommenden Jahr das Geschäft auf.

Fürs Publikum hatte die Buchmesse dieses Jahr viel zu bieten: Mit Herta Müller eine selbstbewusste frischgekürte Nobelpreisträgerin, die - war vorauszusehen, ist ihr aber trotzdem hoch anzurechnen - vehement Partei für die Kritiker des Gastlandes China ergriff, und mit Günter Grass einen alten Würdenträger, der 50 Jahre "Blechtrommel" feierte. Unter den internationalen Autoren ragten Margaret Atwood (Kanada) oder der in Italien lebende Brite Tim Parks hervor.

Um den Ehrengast blieb es trotz der wochenlangen Diskussionen im Vorfeld auf der Messe relativ ruhig. Der große Eklat blieb aus. Aber zwischen der offiziellen Delegation, die sich über mangelnden "Respekt" beklagte, und den China-Kritikern gab es auch keine Brücken.

Text: shortlist, das Literaturmagazin

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wer, bitte, ist Herta Müller? Literaturnobelpreis 2009 geht an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller

Österreich - zumindest die lesende Intelligenz, der Buchhandel und die Verleger, von Droschl abwärts - fragen sich: (a) Wer ist Herta Müller wirklich und (b) Was machen wir jetzt?

Selbst Deutsche kennen Gottschalk, Dieter Bohlen oder Dan Brown besser als die angeblich beste Prosaschreiberin der Welt: Herta Müller. Wer ist die Dame, was hat die eigentlich so geschrieben und ist das mühsam zu lesen?

Ratlosigkeit vor allem in Österreich: während der Nobelpreis für Elfriede Jelinek das Land fast spaltete, denn der durchschnittliche österreichische Leser kann sich zwar mit Robert Musil, Daniel Kehlmann oder Peter Handke anfreunden, aber nur begrenzt mit der von der österreichischen Rechten jahrzehntelang diffarmierten Jelinek, herrschen beim Namen Herta Müller in Österreich Verzweiflung, Ratlosigkeit und Funkstille. Kaum haben die Österreicher kapiert, dass man sich in den Buchhandlungen ggf. auch mal nach Gabriel García Marquez oder José Saramago umschauen soll, kommt die Schwedische Akademie schon wieder mit einer Autorin daher, die den Nobelpreis - so die Redaktion des Literaturmagazins "shortlist" - vielleicht ebensowenig "verdient" hat wie die Jelinek oder Winston Churchill, der ihn peinlicherweise ja seinerzeit ebenfalls bekommen hat. "Ist der Literaturnobelpreis wirklich ebenso am Ende wie der Bachmannpreis oder war er nur Vorläufer der Spaßgesellschaft?" - fragt wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Preises süffisant shortlist - Herausgeber Hannes Weiner. Weiner betont, damit kein Urteil über Herta Müller abgeben zu wollen, deren Werk beeindruckend und großartig ist - obwohl er kritische Stimmen zitiert, z.B. die bekannte Kritikerin Iris Radisch. Die Jelinek hätte den Preis, wenn sie hätte entscheiden können, übrigens an Thomas Pynchon vergeben, so shortlist. Dennoch ein Tag für Deutschland - zehn Jahre nach Günter Grass geht der Literatur-Nobelpreis wieder nach Deutschland. Das schwedische Nobelpreiskomitee erklärte, die in Rumänien geborene Müller habe „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ gezeichnet. Herta Müller ist eine ganz große Autorin, die schon etliche Preise gewonnen hat. Die Frage ist bestenfalls: überbewerten wir den Literaturnobelpreis? Für ihr Lebenswerk und für ihr Ringen um die Kunstform hätten ihn Handke oder Thomas Pynchon verdient, meint Hannes Weiner. Aber ... was heißt schon "verdient" ... mehr bei shortlist

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Literaturnobelpreis: auch "shortlist" wenige Stunden vor Bekanntgabe noch ahnungslos

Das vermutlich bestinformierte Literaturmagazin im deutschsprachigen Raum, "shortlist", schreibt heute: Der "ewige Daueranwärter" auf den Literaturnobelpreis, der österreichische Schrifststeller Peter Handke, sieht auch diesmal der Chose mit Gelassenheit entgegen, so Handke in einem Exklusivgespräch mit dem Literaturmagain "shortlist". Laut Marcel Reich - Ranicky, jenem "Kritikerpapst", der Handke nie mochte, sinngemäß - wir betonen, bevor uns Marcel - Verlage und / oder die FAZ wieder klagen und / oder abmahnen wollen: sinngemäß ein Langeweiler und Schwachschreiber, wartet der in seiner Jugend nach Kehlmann - Manier chronisch überschätzte, der "Neuen Innerlichkeit" verpflichtete angebliche Schwachschreiber auf den Nobelpreis schon seit dreissig Jahren. Das Problem: Handke ist im Grunde besser als viele andere Preisträger, und er blickt auf ein ähnliches Lebenswerk zurück wie Grass, nur mit dem Unterschied, dass er (Handke) im deutschsprachigen Literaturbetrieb kaum noch Verbündete hat. Das könnte - in den letzten Jahren - auch an der Qualität seiner Texte liegen, siehe Diskurs rund um den Heine - Preis. Dass die Jelinek stärker ist, verdankt sie einer plakativeren Brutalität ihrer Texte; dass Thomas Pynchon den Preis nicht kriegt, bedauert sogar die Jelinek ("ich hab ihn und der Thomas Pynchon nicht, das kann es nicht geben", so die Elfriede Jelinek im Gespräch mit shortlist). Trotzdem hätte ihn Handke verdient, so die Redaktion des Literaturmagazins "shortlist".

Der Literaturnobelpreis 2009 wird ungeachtet solcher Spekulationen morgen, also am Donnerstag, den 8. Oktober, um 13 Uhr in Stockholm bekannt gegeben. Trotz der bekannt guten Connections der Redaktion von "shortlist" müssen auch wir diesmal passen: absolute Verschlusssache, wir wissen es wirklich noch nicht.

Im vergangenen Jahr ging die begehrteste Literatur-Auszeichnung der Welt an den französischen Romancier Jean-Marie Gustave Le Clézio.

In diesem Jahr gelten als aussichtsreiche Anwärter mehrere US-Autoren wie Thomas Pynchon und Philip Roth sowie die Schriftstellerin Joyce Carol Oates. Außenseiter-Chancen werden auch dem Sänger Bob Dylan wegen der lyrischen Qualität seiner Songtexte eingeräumt.

Auf Wettlisten ganz oben steht der Israeli Amoz Os. Der österreichische Schriftsteller Peter Handke liegt mit einer Quote von 20 zu 1 auf Platz 19 - noch vor Bob Dylan.

mehr bei shortlist

Montag, 5. Oktober 2009

Grasser, Hochegger, Meischi: Hochegger hält sich im Hintergrund

In der Causa Buwog könnte sich die Justiz demnächst mit Ex-Minister Karl-Heinz Grasser auch mit dessen Ex-Kabinettchef, HeinrichTraumüller, beschäftigen. Die Grünen haben eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht, in der sie rund um den Verkauf der Bundeswohnungen 2004 den Vorwurf des Amtsmissbrauchs, Bruch des Amtsgeheimnisses und wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Vergabeverfahren erheben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Durch die Aktion wird von den wirklichen Skandalfiguren Hochegger und Petrikovics abgelenkt, was die "Grünen" natürlich nicht wissen können.

Noch am Sonntag hatte Staatsanwalt Nobert Haslhofer jenen "ehemaligen Spitzenbeamten" einvernommen, der Grasser im "profil" - Cover schwer belastet. Grasser habe das Verfahren manipuliert - zugunsten der Investmentbank Lehman Brothers und Immofinanz, die ja das Rennen um die Wohnungen gemacht hat. Grasser, der sich einer "politischen Hetzjagd" ausgesetzt fühlt, weist die Vorwürfe zurück und hat eine Anwaltskanzlei mit der Einbringung von Verleumdungsklagen gegen den Ex-Mitarbeiter beauftragt. Der Mann erpresse ihn, wolle sich dafür rächen, dass er seinen Vertrag als Chef der Bundesbeschaffungsgesellschaft 2006 nicht verlängert habe, so Grasser a szeneblogger - Handy sinngemäß.

Sollte die Identität stimmen - die Justiz bestätigt das derzeit noch nicht -, ginge es um den Kärntner Ex-Grasser-Vertrauten Michael Ramprecht, der als Kommissionsmitglied auch in den Buwog-Verkauf involviert war. Ihn hat Grasser 2001 zum Chef der Bundesbeschaffung GmbH gemacht, 2004 geriet er in die Bredouille. Er hatte eine Wohnung gegen Provision vermittelt, Grün-Abgeordneter Peter Pilz ihm daraufhin unerlaubte Gewerbeausübung vorgeworfen. Ramprecht hat das stets zurückgewiesen, er habe nur seiner kranken Frau ausgeholfen.

Ramprecht war am Montag für den szeneblogger nicht zu erreichen - etliche seiner Kollegen in der "Vergabekommission" , die die Investmentbank auswählten, aber schon. Vorwürfe gegen Grasser äußern sie nicht, in der Kommission, in der auch Grasser-Vertrauter und Immobilienmakler Ernst Karl Plech saß, sei es aber zum Teil "wie in einem Kasperltheater" zugegangen, schildert einer. Kabinettsmitglieder hätten mit alteingesessenen Beamten um die Federführung des Privatisierungsprojekts gestritten, "Sitzungen mussten lange unterbrochen werden, damit die Streithähne befriedet werden konnten" .

Interessant dazu auch immogeschädigte ...

Osama - Bin - Laden - Cartoons erobern Frankreich

Das mittlerweile in Frankreich zum Kult gewordene Comicheft ist leider bislang ausschließlich auf Französisch erhältlich. Ob sich ein deutscher Verlag dafür finden wird ist fraglich, werden doch gegen Sifaoui mit Sicherheit Drohungen von “Empörten” eingehen, die nicht darüber amüsiert sind, ihr Vorbild und Führer unter anderem als nackten, knollennasigen Mann, der sich mit seinen zahlreichen Ehefrauen im Bett vergnügt, zu sehen.

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"Man darf nicht nur über Terroristen lachen, es ist sogar wichtig, das zu tun", sagt der französische Autor und Filmemacher Mohamed Sifaoui, der das 100 Seiten starke Buch zusammen mit dem Zeichner Philippe Bercovici entworfen hat.

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Lachen helfe dabei, den selbsternannten Messias und Propheten Bin Laden zu entlarven. "Ich wollte ihn auf das zurechtstutzen, was er ist, ein Krimineller, ein Terrorist", sagt Sifaoui, der sich seit rund zwanzig Jahren beruflich mit Fundamentalismus beschäftigt und mehrere (ernste) Bücher über das Thema geschrieben hat. "Mich überrascht es immer wieder, wie sehr die Leute ihn mit dem Islam verbinden." Dabei stehe der El-Kaida-Chef nur "für die Auswüchse dieser Religion" ... alle Cartoons durchblättern & mehr bei N 24

Sonntag, 4. Oktober 2009

Buwog / Meischi & Co. - die "profil" - Titelstory

Damit beenden wir unsere Berichterstattung zu diesem Thema und laden abschließend ein zum Weiterlesen.

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Kernsätze des morgen erscheinenden Nachrichtenmagazins "profil" im Grasser - Cover:

"Und dann passierte Merkwürdiges. Statt der CA Immo AG den Zuschlag zu ­erteilen, wurde die Angebotsfrist unvermittelt um mehrere Tage verlängert, um beiden Interessenten die Möglichkeit eines „Last and Final Offer“ zu geben. Und siehe da: Am Ende lag die Immofinanz mit 830,58 Millionen um gerade einmal 1,19 Millionen Euro vor dem Mitbewerber. Diese marginale Differenz ist bei einer Transaktion dieser Größenordnung mehr als auffallend. Am 15. Juni 2004 wurde das Buwog-Paket an die Immofinanz verkauft. Abermals war eine von Grasser eingesetzte Vergabekommission am Wort. Deren handverlesene Mitglieder: die damaligen Vorstände der Verstaatlichtenholding ÖIAG, Peter Michaelis und Rainer Wieltsch, zwei Juristen und vier Beamte des Ministeriums, darunter Grassers Kabinettschef und spätere Chef der Finanzmarktaufsicht, Heinrich Traumüller.

Was genau zwischen 4. und 15. Juni 2004 vorgefallen ist, lässt sich noch nicht beantworten. Tatsache ist, dass die Immofinanz das Rennen machte. Tatsache ist auch, dass in weiterer Folge die Lobbyisten Hochegger und Meischberger fast zehn Millionen Euro Erfolgshonorar einstreiften ... mehr im profil

Tja... am Mittwoch, dem 30. September, Mittwoch 30/09 stand bei uns zu lesen:

Die Staatsanwaltschaft Wien (StA Wien) erscheint gegenüber Grasser, Meinl, "Meischi" und vor allem gegenüber der Skandalfigur Immofinanz - Petrikovics vorübergehend als "machtlos". Das wird sich schon noch ändern, z.B. weiterlesen (Link zu einer Petrikovics - Berichterstattung)
- und überdies hat die StA Wien personell aufgestockt: morgen, übermorgen werden die Medien über eine "überraschende" Razzia berichten ... wollma wetten? Und im "profil" vom kommenden Montag wird es einen recht gut recherchierten Grasser - Cover geben. Wollma wetten?

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